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On this site you will find the articles that were published under "News".

Auf dieser Seite befinden sich die Artikel, die zuvor unter "News" veröffentlicht wurden.

 


November / December 2009:

New book (in German):

„Liselotte Welskopf-Henrich and the Native Americans –
A Biography“

 

For many people, who have been interested in Native Americans since their childhood and who looked into some literature about this topic, the books „Die Söhne der Großen Bärin“ („The Sons of the Great Bear Mother“) and „Das Blut des Adlers“ („The Blood of the Eagle“) from Liselotte Welskopf-Henrich, who has been dead now for thirty years, are a kind of standard literature and legendary cult books. Even though she – especially in the eastern part of Germany – still is quite well known, there is no secondary literature on her worth mentioning yet. This is going to change on the 30th November, when the biography “Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer” will be published by the Palisander Verlag. The author developed the book together with the son of Liselotte Welskopf-Henrich, several of her friends and former colleges as well as on the basis of her extensive correspondences.



Until today, the books of the most successful GDR-writer (GDR = German Democratic Republic, former East Germany) have been sold millions of times and have been awarded with numerous literature awards. Welskopf-Henrich received many compliments by her readers and critics, due to the fact that her texts base on extensive researches. Apart from writing, Welskopf-Henrich has been very committed to help the Native Americans personally; she found many Native friends during her trips to North America. Today, this versatile woman, who has already been actively engaged for minorities and against suppression when participating in the resistance during the Second World War and who continued supporting minorities in a courageous manner for the rest of her life, starts to be forgotten. To slow down this process and to offer an interesting read for those readers, who have once enjoyed reading Welskopf-Henrichs books and who are interested in the backgrounds and who are keen to know how the novels have been created, who the person has been, who created them – for those readers the Palisander Verlag publishes the Biography written by Erik Lorenz. In this book, the author tells about the life of this extraordinary writer and scientist in a gripping manner and shows reasons and inspirations for her writing.

The writer Erik Lorenz, born in 1988, himself has been interested in Native Americans from early on. Since 1997 he publishes own texts and is dedicated to writing in his leisure time. 2008 he started studying International Marketing in the Netherlands. How got attentive to Liselotte Welskopf-Henrich in the first place the author explained in a letter to the NAAoG e.V.:

"When I started to develop my passion for reading, it was not surprising for anyone that soon J. F. Cooper and especially Karl May where my favorite writers. I loved it, to accompany Winnetou and his white blood brother on their different adventures. One day it occurred, that my father gave me six old GDR-books and suggested, I should read them: “The Sons of the Great Bear Mother” from Liselotte Welskopf-Henrich. A name, that I had never heard of before, even though I was familiar with the book title due to the movie with the same name.
“Six books?”, I asked, “how am I supposed to read all this?”. But as soon as I started reading, I could not stop before finishing the last volume.

When I read “The Sons of the Great Bear mother” in the age of 14, I found a completely new kind of literature on Native Americans. As time passed, I recognized and understood, that the movies I enjoyed watching and whose heroes I admired, did not tell the truth. Slowly, my childish admiration for the Natives changed and became honest interest on the real happenings and the historic backgrounds. I started reading scientific books dealing with the topic. The realization, that even today Native Americans do still exist, made me deal with the current situation of these people to an increasing extend.

In spite of all the changes and developments in the nature of my interest in the fate of the Native Americans, on writer with her work, that still means so much to me and many other people, kept accompanying me: Liselotte Welskopf-Henrich. For this reason and resulting from the desire, to find out more about the person behind the books, to get to know her character and her numerous achievements, I started with the research of the book “Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer”."


Remark: We publish these information to inform the visitors of our association´s website about a new books that was published. We think this book is very interesting. Please note, that we do not have any reviews yet.


 

Buch-Neuerscheinung:

„Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer –
Eine Biographie“

 

Für viele, die sich seit ihrer Kindheit für Indianer interessieren, und sich zu diesem Thema mehr oder weniger ausgiebig belesen haben, stellen die Romanreihen "Die Söhne der Großen Bärin" und "Das Blut des Adlers" von Liselotte Welskopf-Henrich, deren Todestag sich 2009 zum dreißigsten Mal jährte, eine Art Standardwerke und Kultbücher dar. Obwohl sie - gerade im Osten Deutschlands - noch immer sehr bekannt ist, gibt es noch heute keine nennenswerte Sekundärliteratur über sie. Das wird sich am 30. November ändern, wenn die Biographie "Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer" im Palisander Verlag erscheint. Der Autor hat das Buch zusammen mit dem (heute 60-jährigen) Sohn, einigen Freunden und Kollegen sowie anhand des Nachlasses der Autorin erarbeitet.

Bis heute wurden die Bücher der erfolgreichsten DDR-Autorin millionenfach verkauft und mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Von Kritikern als auch Lesern erhielt Welskopf-Henrich für ihre Arbeit viel Zuspruch, da die Texte auf ausgiebiger, jahrelanger Recherche basierten. Über das Schreiben von Büchern hinaus engagierte Welskopf-Henrich sich persönlich mit großem Einsatz für die Indianer, unter denen sie auf mehreren Reisen viele Freunde fand. Heute gerät diese facettenreiche Frau, die sich schon im Zweiten Weltkrieg in Berlin als Widerstandskämpferin für Minderheiten und gegen Unterdrückung eingesetzt hatte und dies auch während ihres restlichen Lebens tat, zunehmend in Vergessenheit. Um diesen Prozess zu verlangsamen und Lesern interessante Lektüre zu bieten, die Welskopf-Henrichs Bücher genossen haben und sich für die Hintergründe interessieren, dafür, wie die Romane zustande kamen und wer der Mensch war, der sie geschrieben hat, veröffentlicht der Palisander Verlag am 30. November die Biographie „Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer“ von Erik Lorenz. Der Autor erzählt darin auf fesselnde Weise das Leben der außergewöhnlichen Autorin und Wissenschaftlerin und zeigt Quellen und Beweggründe für ihr belletristisches Schaffen auf. Dabei kommt Liselotte Welskopf-Henrich sehr oft auch selbst zu Wort: in Zitaten oder ganzen Aufsätzen, die in diesem Buch teilweise zum ersten Mal veröffentlicht werden.

Der Autor, Erik Lorenz, geboren 1988, interessierte sich selbst schon früh für die Indianer Nordamerikas. Seit 1997 veröffentlicht er eigene Texte und widmet sich in seiner Freizeit dem Schreiben. Seit 2008 studiert er in den Niederlanden Internationales Marketing. Wie er zu Liselotte Welskopf-Henrich gekommen ist, darüber hat der Autor in einem Brief an NAAoG e.V. Auskunft gegeben:

"Als ich meine Leidenschaft für das Lesen zu entdecken begann, stand neben J. F. Cooper vor allem Karl May naheliegenderweise bald ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsautoren. Ich liebte es, Winnetou und seinen weißen Blutsbruder bei den verschiedensten riskanten Unterfangen und abenteuerlichen Wagnissen zu begleiten und das Anschleichen und die Lagerfeuerromantik zu erleben.
Eines Tages begab es sich dann, dass mein Vater mir einen Stapel von sechs alten DDR-Büchern überreichte und mir deren Lektüre nahelegte: „Die Söhne der Großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Henrich. Ein Name, den ich noch nie gehört hatte, wenngleich mir der Buchtitel aufgrund der gleichnamigen Verfilmung bekannt war.
„Sechs Bücher?“, fragte ich ungläubig, „Wie soll ich das alles lesen?“
Doch kaum, dass ich mit dem Lesestoff begonnen hatte, ließ er mich bis zum letzten Band nicht mehr los.

Als ich „Die Söhne der Großen Bärin“ im Alter von vierzehn Jahren – mitten im Zielalter der Reihe – das erste Mal las, wurde mir eine ganz neue Seite der Indianerliteratur dargeboten.
Mit der Zeit erkannte und verstand ich, dass die Filme, die ich so gern sah und deren Helden ich so bewunderte, nicht der Wahrheit entsprachen. Allmählich änderte sich meine kindliche Verehrung für die Indianer und wurde zu aufrichtigem Interesse an den tatsächlichen Begebenheiten und den historischen Hintergründen. Zunehmend widmete ich mich auch wissenschaftlichen Büchern, die sich mit der Thematik auseinandersetzten. Die Erkenntnis, dass es auch heute noch Indianer gibt, führte dazu, dass ich mich intensiver mit der aktuellen Lage dieses Volkes beschäftigte.

Bei allen Veränderungen und Weiterentwicklungen, die die Art meiner Anteilnahme am Schicksal der Indianer durchmachte, begleitete mich stets eine Autorin mit ihren Werken, die mir und vielen anderen Menschen soviel bedeuteten und noch bedeuten: Liselotte Welskopf-Henrich. Dazu beigetragen hat sicherlich, dass die Autorin Indianerbücher für jede Altersgruppe geschrieben hat: „Der Steinknabe“ für Kinder, „Die Söhne der Großen Bärin“ für Jugendliche und „Das Blut des Adlers“ für junge Erwachsene.
Aus diesem Grund und aus dem Wunsch heraus, selbst mehr über den Menschen hinter den Büchern zu erfahren, ihn in seinem Charakter kennenzulernen, seine zahlreichen Verdienste zu würdigen und die Hintergründe seiner Bücher zu erforschen, habe ich mit der Recherche zum Buch „Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer“ begonnen. "

Anmerkung: Wir veröffentlichen diese Informationen, um die Besucher der NAAoG-Internetseite über ein neues Buch zu informieren, das veröffentlicht wurde. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass uns zu diesem Zeitpunkt noch keine Buchbesprechungen vorliegen.

 

The Native American Association of Germany e.V. - Building Bridges - Connecting People